-
14.07.2021
- → Ausland
Afghanistan: UNO warnt vor humanitärer Krise
Genf. Das UN-Flüchtlingshilfswerk (UNHCR) warnt angesichts wachsender Konflikte und steigender Spannungen in Afghanistan vor einer humanitären Krise. Rund 270.000 Afghanen seien seit Anfang des Jahres zusätzlich im eigenen Land vertrieben worden, sagte UNHCR-Sprecher Babar Baloch am Dienstag in Genf. Insgesamt seien damit mehr als 3,5 Millionen Menschen im Land auf der Flucht. Zuletzt hatte sich die Sicherheitslage in Afghanistan zugespitzt, nachdem seit Anfang Mai die Taliban rund ein Viertel der Bezirke des Landes eingenommen haben und in mehrere Provinzhauptstädte vorgedrungen sind. Beobachter fürchten, das Land könnte in einen weiteren Bürgerkrieg abdriften. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!