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Siemens Energy: Keine Einigung über Jobabbau

München. Die Verhandlungen über die konkrete Ausgestaltung des Abbaus von rund 2.900 Arbeitsplätzen bei Siemens Energy in Deutschland sind gescheitert. Das Unternehmen ruft nun eine sogenannte Einigungsstelle an. Sie ist paritätisch mit Beschäftigten- und Unternehmensvertretern besetzt und soll unter der Leitung eines unabhängigen Vorsitzenden eine abschließende Regelung finden. IG-Metall-Vorstand Jürgen Kerner sagte, er habe den Eindruck, dass es dem Vorstand von Siemens Energy »nicht nur um Einsparungen, sondern auch um eine grundsätzliche Agenda geht – nämlich um Abbau in Deutschland und Verlagerung ins Ausland«. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.07.2021, Seite 5, Inland

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  • Reinhard Hopp aus Berlin 9. Juli 2021 um 21:41 Uhr
    Welchen Konzernvorstand interessieren schon »Jobs«. Die Geringschätzung drückt sich ja doch schon in dem Yankeeterminus »Job« aus. Als ob es kein deutsches Wort mehr dafür gäbe. Allerdings, von sicheren und anständig bezahlten »Arbeitsplätzen« gibt es ja tatsächlich kaum noch welche; statt dessen immer mehr prekäre und lausig bezahlte »Jobs«.