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Medien

Endlich dahoam

Eine in den vergangenen Tagen in den sozialen Netzwerken kursierende gefälschte Website nahm den Heimatminister Horst Seehofer (CSU) auf die Schippe. Unter dem Titel »CSU – endlich dahoam« verkündete Seehofer dort vermeintlich die Aufnahme von Geflüchteten unter anderem aus griechischen Camps. »Mit der ›Endlich dahoam‹-Kampagne besinnt sich die Volkspartei Bayerns wieder auf ihre Werte.« Und weiter: »Bayern bleibt bayerisch. Mit der Einreiseerlaubnis von Menschen aus anderen Kulturen erhöht sich die bayerische Kulturvielfalt.« Der Bild gefiel das gar nicht; empört titelte sie am Mittwoch: »Seehofer Opfer von gefälschter CSU-Kampagne«. Die Website wurde inzwischen geändert; dort wird nun die EU-Abschottungspolitik angeprangert – gut so, aber schade für den Witz. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 01.07.2021, Seite 11, Feuilleton

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