Zum Inhalt der Seite

Erneut Gewalt bei Protesten in Kolumbien

Bogotá. Gegner der rechten kolumbianischen Regierung und die Polizei haben sich in Kolumbiens Hauptstadt Bogotá erneut heftige Auseinandersetzungen geliefert. Die Protestierenden schleuderten am Montag (Ortszeit) Steine auf die Einsatzkräfte, diese setzten Wasserwerfer und Tränengas ein. Zuvor hatten die Menschenrechtsorganisationen Indepaz und Temblores angeprangert, dass Staatsterrorismus und paramilitärische Aktionen seit Beginn des Nationalstreiks am 28. April 75 Todesopfer gefordert hätten, wie der lateinamerikanische Nachrichtensender Telesur berichtete. Die jüngste Ausgabe des Berichts »Zahlen der Gewalt« dokumentiere demnach, dass 44 der 75 Morde direkt auf Mitglieder der Aufstandsbekämpfungseinheit Esmad zurückzuführen sind. (dpa/jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 30.06.2021, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!