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Statistik: Verdienstrückgang bei Beschäftigten

Wiesbaden. Das Kriseninstrument der Kurzarbeit drückt weiterhin die offiziell registrierte Lohnentwicklung in Deutschland. Auch weil die von der Arbeitsagentur gezahlte Lohnersatzleistung in der entsprechenden Statistik nicht erfasst wird, sanken die Bruttomonatsverdienste der Beschäftigten im ersten Quartal dieses Jahres um 0,7 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Da im selben Zeitraum die Verbraucherpreise um 1,3 Prozent anzogen, lag der reale Verdienstrückgang sogar bei minus zwei Prozent, wie die Statistikbehörde am Montag berichtete. Beschäftigte in den unteren Leistungsgruppen waren stärker betroffen als Fachkräfte oder leitende Angestellte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.06.2021, Seite 2, Inland

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