Zum Inhalt der Seite

Moskau verteidigt Seegebiet gegen London

Foto: Sergey Smolentsev/Reuters

Moskau. Nach dem militärischen Zwischenfall vor der Krim hat Russland mit einer Bombardierung britischer Schiffe bei erneuten Konfrontationen gedroht. »Wir können an den gesunden Menschenverstand appellieren, die Einhaltung des Völkerrechts fordern, und wenn das nicht funktioniert, können wir bombardieren«, sagte Vizeaußenminister Sergej Rjabkow am Donnerstag russischen Nachrichtenagenturen zufolge. In Zukunft würden Bomben bei britischen Schiffen »nicht nur auf ihren Weg, sondern auch auf das Ziel« abgeworfen. In Moskau wurde die britische Botschafterin Deborah Bronnert einbestellt.

Der britische Premierminister Boris Johnson erklärte am Donnerstag, der Zerstörer habe sich rechtmäßig in internationalen Gewässern bewegt. London erkenne die Krim nicht als russisches Staatsgebiet an. »Das sind ukrainische Gewässer, und es war vollkommen richtig, sie zu nutzen, um sich von A nach B zu bewegen.« (Reuters/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen am 25.06.2021, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!