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Nazichats: Razzien bei Bundeswehr-Soldaten

Hamburg. Ermittler haben eine Gruppe mutmaßlich neonazistisch gesinnter Soldaten aufgedeckt. Das berichtete der Spiegel am Donnerstag. Demnach sollen die Bundeswehr-Angehörigen in Chatgruppen Inhalte wie Hitler-Bilder und andere Nazisymbole geteilt haben. Die Fahnder hätten nach Hinweisen auf Pläne zur illegalen Beschaffung von Waffen zugeschlagen. Bereits am Dienstag seien Wohnungen von drei Soldaten in Hessen, Niedersachsen und Baden-Württemberg durchsucht worden sowie ein Dienstsitz in der Bundeswehr-­Kaserne Pfullendorf. Auslöser der Ermittlungen sei die Festnahme des Soldaten Tim F. im Februar gewesen, bei dem ein Waffenlager ausgehoben worden war. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2021, Seite 4, Inland

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