-
28.04.2021
- → Inland
Angriff auf Journalisten verurteilt
Berlin. Nach einem Angriff auf ein Kamerateam im Berliner Regierungsviertel am Montag abend hat die Bundesregierung die Behinderung der Journalisten bei ihrer Arbeit verurteilt. Bei freier Berichterstattung, der Freiheit des Rundfunks und der Presse handele es sich um grundgesetzlich garantierte Werte, erklärte Regierungssprecher Steffen Seibert am Dienstag. Die Polizei hatte noch am Montag abend vier der fünf Angreifer festgenommen.(dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
