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Ministerin verteidigt Greensill-Anlagen

Erfurt. Thüringens Finanzministerin Heike Taubert (SPD) hat die Geldanlagen des Freistaates bei der mittlerweile insolventen Greensill-Bank am Montag im Landtag verteidigt. »Wir sind gesetzlich verpflichtet, Gelder anzulegen, sofern diese nicht unmittelbar für Ausgaben benötigt werden«, sagte Taubert in einer Sondersitzung des Parlaments zur Greensill-Pleite (siehe jW vom 5.3.). Sie erklärte, dass man in den vergangenen fünf Jahren einen »wirtschaftlichen Vorteil für den Freistaat Thüringen erzielt« habe, der über 50 Millionen Euro liege. Taubert sehe eine »realistische Chance, einen erheblichen Betrag« wieder zurückzubekommen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 30.03.2021, Seite 2, Inland

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