-
26.03.2021
- → Inland
Gert Julius verstorben
Berlin. Der langjährige Vorsitzende des Vereins »Bündnis für Soziale Gerechtigkeit und Menschenwürde« (BüSGM), Gert Julius, ist tot. Wie jW aus seinem Umfeld erfuhr, verstarb er am 21. März nach längerer Krankheit in Berlin. Julius wurde am 2. März 1936 in Berlin geboren. Als Gewerkschafter war er vor seinem Eintritt in den Ruhestand zuletzt Vorsitzender des DGB-Ortskartells Tempelhof-Schöneberg. Für die PDS, deren Berliner Landesvorstand er angehörte, war er Bezirksverordneter im Berliner Bezirk Schöneberg. 2005/2006 initiierte Julius zusammen mit den Gewerkschaftern Peter Dietrich (GEW) und Lothar Nätebusch (IG BAU) die Gründung des BüSGM. Julius wird auf dem Friedhof der Sozialisten beigesetzt. Ein Nachruf folgt. (jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!