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Hanauer Familien wollen Amtshaftung der Polizei

Hanau. Rund ein Jahr nach dem rassistischen Anschlag von Hanau erheben die Familien der Opfer Dienstaufsichtsbeschwerde gegen die Polizei. Das teilte die »Initiative 19. Februar Hanau« am Mittwoch mit. In einem Schreiben an das hessische Innenministerium werde demnach auch Amtshaftung geltend gemacht. Die Initiative wirft der Polizei vor, den Anschlag durch »amtspflichtwidrige Versäumnisse begünstigt bzw. nicht verhindert zu haben«. Der am zweiten Tatort befindliche Notausgang sei mit Wissen und Duldung der Polizei verschlossen gewesen. Daneben habe es die »technisch unzulängliche und unterbesetzte Notrufanlage« den Opfern unmöglich gemacht, sich durch Flucht oder Herbeirufen polizeilicher Hilfe zu schützen. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2021, Seite 4, Inland

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