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Astra-Zeneca versteckte Impfdosen in Italien

Rom. Wenige Stunden vor dem Beschluss der Europäischen Kommission, die Ausfuhr von Covid-19-Impfstoffen an Länder mit höheren Impfquoten und an Länder, die selber nichts exportieren, zu untersagen, sorgte der britisch-schwedische Pharmakonzern Astra-Zeneca für einen Eklat: Eine Durchsuchung der Abfüllanlage des Konzerns in der Gemeinde Anagni südöstlich von Rom durch staatliche italienische Inspektoren brachte am Wochenende 29 Millionen Impfdosen zutage, die der Konzern bisher geheimgehalten hatte. Das berichtete der französische Radiosender Europe 1 am Mittwoch morgen. Die EU-Kommission fordert nun Rechenschaft. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.03.2021, Seite 2, Inland

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