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Todesfall Strenz: Klarheit erst nach Wochen

Schwerin/Dublin. Nach dem Tod der mecklenburgischen CDU-Bundestagsabgeordneten Karin Strenz hat die Schweriner Staatsanwaltschaft ein Rechtshilfeersuchen an Irland auf den Weg gebracht. »Wir müssen aber den formellen Weg einhalten«, sagte ein Sprecher der Behörde am Dienstag. Dieser laufe über das Schweriner Justizministerium und das Bundesamt für Justiz in Berlin zum irischen Justizministerium. Mit einem Ergebnis sei erst in einigen Wochen zu rechnen, da Irland nicht allen relevanten EU-Vereinbarungen beigetreten sei. Mit dem Rechtshilfeersuchen will die Staatsanwaltschaft, die ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet hat, genauere Informationen zum plötzlichen Tod der in die »Aser­bai­d­schan-Affäre« verwickelten Politikerin auf einem Transatlantikflug erhalten. Die genaue Todesursache von Strenz ist bislang unklar. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 24.03.2021, Seite 4, Inland

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