Zum Inhalt der Seite

Linke: Vorstandsbeschluss zu Kuba sorgt für Unruhe

Berlin. In einem Beschluss des Parteivorstandes von Die Linke, der jW vorliegt, erklärt die Partei unter der Überschrift »Solidarität mit Kuba« unter anderem auch, für die »Fortsetzung des Dialogs in Kuba mit kritischen Künstlerinnen und Künstlern sowie Aktivistinnen und Aktivisten zur Demokratisierung der kubanischen Gesellschaft« einzutreten. Der Beschluss datiert vom 23. Januar und sorgt nach Informationen von jW wegen der darin implizit ausgesprochenen Unterstützung für antikommunistische Aktivisten mit enger Anbindung an die US-Außenpolitik für erhebliche Unruhe unter Mitgliedern der Partei, die in der Solidaritätsarbeit mit dem sozialistischen Inselstaat aktiv sind. (jW)

→ Sie können uns auch mit einer Spende unterstützen
Erschienen in der Ausgabe vom 04.02.2021, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!