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Kritik an Söders Vorstoß zu Impfpflicht

Berlin. Ein Plädoyer des bayerischen Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für eine eventuelle Impfpflicht von Pflegekräften hat am Dienstag scharfe Kritik hervorgerufen. Söder hatte im ZDF-»Morgenmagazin« gesagt, wenn man höre, dass sich wenige Pflegekräfte impfen lassen wollten, müsse man über eine Impfpflicht diskutieren. »Die Impfung muss freiwillig sein; eine Impfpflicht für bestimmte Berufsgruppen darf es nicht geben«, sagte Verdi-Chef Frank Werneke daraufhin. Auch die SPD wies den Vorstoß zurück. »Unser Ziel ist es, Menschen zu überzeugen. Eine Impfpflicht lehnen wir ab«, sagte SPD-Fraktionsvize Bärbel Bas. Pia Zimmermann, pflegepolitische Sprecherin der Fraktion Die Linke, forderte »sofortige verlässliche Impfangebote und ausreichend persönliche Schutzausrüstung«. Niemandem helfe »eine Diffamierung der Pflegekräfte, die oft unter unzumutbaren Bedingungen an vorderster Front gegen das Virus kämpfen«. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.01.2021, Seite 1, Inland

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