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Munitionsschwund bei KSK angeblich Buchungsfehler

Berlin. Ein erheblicher Teil der beim Kommando Spezialkräfte der Bundeswehr vermissten Sprengstoff- und Munitionsbestände geht angeblich auf einen Fehler in der Buchführung zurück. Ein »hoher Anteil der Abweichungen« habe »nachvollzogen« werden können, heißt es in dem Papier von Generalinspekteur Eberhard Zorn für den Bundestag, wie die Nachrichtenagentur Reuters am Montag abend meldete. Allerdings gebe es »Unterbestände in Höhe von 13.000 Munitionsartikeln und 62 Kilogramm Sprengmitteln, deren Verbleib sich nicht mehr mit absoluter Sicherheit bestimmen lassen wird«. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 04.11.2020, Seite 2, Inland

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