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Heckler & Koch zieht in Krieg gegen Bundeswehr

Oberndorf. Der Waffenhersteller Heckler & Koch will sich im Kampf um einen 250 Millionen Euro schweren Sturmgewehr-Großauftrag der Bundeswehr nicht geschlagen geben. Der Konzern aus Oberndorf in Baden-Württemberg teilte am Donnerstag mit, dass er fristgemäß eine Rüge beim zuständigen Beschaffungsamt eingereicht habe. Im Vergaberecht ist eine Rüge Voraussetzung, um später eine Vergabebeschwerde einzuleiten. In der vergangenen Woche hatte das Bundesverteidigungsministerium überraschend entschieden, Sturmgewehre des kleinen Konkurrenten C. G. Haenel aus Thüringen zu kaufen. Die Waffenschmiede soll binnen sechs Jahren 120.000 Sturmgewehre ausliefern. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 25.09.2020, Seite 2, Inland

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