Zum Inhalt der Seite

Nawalny: Russland zweifelt »Beweise« an

Moskau. Russlands Regierung hat Zweifel an den »neuen Beweisen« für eine Vergiftung des rechten Oppositionspolitikers Alexej Nawalny. Nawalnys Team hatte zuvor berichtet, dass an einer Wasserflasche in seinem Hotelzimmer im sibirischen Tomsk Spuren des Nervengiftes Nowitschok gefunden worden seien. »Die Geschichte enthält zu viel Absurdes«, sagte Dmitri Peskow, Sprecher von Präsident Wladimir Putin, am Freitag in Moskau der Agentur Interfax zufolge, da eine Flasche mit Kampfstoff nicht so einfach irgendwohin gebracht werden könne. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 19.09.2020, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!