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Argentinien: Festnahmen in Spionagefall

Foto: dpa/AP/Pedro Sanchez
Mögliches Opfer: Die ehemalige argentinische Präsidentin Cristina Kirchner auf dem Weg ins Gericht (Buenos Aires, 8.6.2020)

Buenos Aires. Wegen mutmaßlich illegaler Spionage sind in Argentinien 14 Verdächtige verhaftet worden. Unter anderen seien auf Anweisung eines Bundesrichters eine Präsidialbeamtin der Vorgängerregierung, der ehemalige Leiter der Gegenspionage des Geheimdienstes AFI und zwei Agenten festgesetzt worden, berichtete die staatliche Nachrichtenagentur Télam am Dienstag.

Laut vorläufigen Ermittlungen soll der Geheimdienst AFI unter der Regierung des konservativen Präsidenten Mauricio Macri (2015–2019) gesetzwidrig politische Gegner, Journalisten und Unternehmer bespitzelt haben. Unter den Opfern soll auch die ehemalige Staatschefin und derzeitige Vizepräsidentin Argentiniens, Cristina Kirchner, sein. (dpa/jW)

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Erschienen am 01.07.2020, Ausland

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