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Schwach bis katastrophal

Der Verbandschef und Kinobetreiber Christian Bräuer fordert eine Lockerung der Coronaregeln. Statt der 1,50 Meter Abstand sollte jeder zweite Sitz frei bleiben. »Ich glaube, das fühlt sich sehr sicher an«, sagte der Vorsitzende der AG Kino – Gilde deutscher Filmkunsttheater, in der mehr als 300 Programmkinos organisiert sind, der Deutschen Presseagentur. Ähnlich sei es in Frankreich und vielen anderen Ländern geregelt. Im Kinosaal laufe man nicht umher und spreche nicht, zudem seien die Sitze definitiv breiter als im Flugzeug, wo die Leute direkt nebeneinander säßen. In Berlin betreibt Bräuer 14 Programmkinos der Yorck-Gruppe. Sie werden in dieser Woche den Betrieb wieder aufnehmen. Mit den geltenden Vorschriften sei »ein wirtschaftlicher Betrieb nicht richtig möglich«, so Bräuer. »Bei vielen Häusern sind die Zahlen schwach bis katastrophal.« (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 29.06.2020, Seite 11, Feuilleton

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