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Hakenkreuze in Halle: Verdächtiger bekannt

Halle (Saale). Ein 64 Jahre alter Mann steht im Verdacht, aus Zellstoff gefertigte Hakenkreuze vor einem Gebäude der Jüdischen Gemeinde in Halle abgelegt zu haben. Der Mann sei auf einer Videoaufnahme zu sehen, teilte die Polizei am Sonnabend mit. Freitag abend erkannten Beamte den Mann und kontrollierten ihn. Weitere Einzelheiten nannte die Polizei nicht. Am 31. Mai und am 2. Juni waren Hakenkreuze vor dem Gebäude in der Innenstadt gefunden worden. Am Freitag war zudem bekanntgeworden, dass ein Polizist auf eines der Hakenkreuze getreten und es stillschweigend beseitigt haben soll. Direkt nach dem Einsatz hatte er gesagt, er habe nichts festgestellt (siehe jW-Wochenendausgabe). (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2020, Seite 4, Inland

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