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Debatte über US-Truppenabzug

Berlin. Die möglichen Pläne der USA für einen teilweisen Abzug ihrer Truppen aus Deutschland haben am Wochenende in der Bundespolitik für zahlreiche Wortmeldungen gesorgt. Die Zusammenarbeit sei »im Interesse unserer beiden Länder«, sagte Bundesaußenminister Heiko Maas (SPD) gegenüber Bild am Sonntag. Der CDU-Außenpolitiker Jürgen Hardt sieht in dem Vorgehen eine politisch motivierte Reaktion auf deutsche Entscheidungen. Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch schrieb bei Twitter: »Der US-Truppenteilabzug muss als Chance begriffen werden«. Die Bundesregierung solle dies »dankend annehmen und zeitnah einen Komplettabzug der US-Soldaten mit der Trump-Administration vorbereiten«. Das Wall Street Journal hatte am Freitag gemeldet, die USA wollten einen Teil ihrer Soldaten abziehen und deren Zahl in der BRD dann dauerhaft auf 25.000 begrenzen. (AFP/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2020, Seite 1, Inland

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