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Grenell als US-Botschafter in BRD zurückgetreten

Berlin. Nach gut zwei Jahren als Botschafter der USA in der Bundesrepublik ist Richard Grenell zurückgetreten. Seine Amtsgeschäfte hat vorübergehend seine Stellvertreterin Robin Quinville übernommen, die seit 1988 für das US-Außenministerium arbeitet. Am Vorabend hatte sich der Botschafter selbst bereits bei US-Präsident Donald Trump im Weißen Haus abgemeldet. Am 21. Mai hatte der 53jährige auch seinen Posten als geschäftsführender Geheimdienstkoordinator der US-Regierung an John Ratcliffe übergeben, der dieses Amt nun dauerhaft inne hat. Die Rücktrittspläne Grenells waren bereits bekannt. Aus der Opposition kamen zuletzt vereinzelt Forderungen, ihn zur »unerwünschten Person« zu erklären und damit quasi auszuweisen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 03.06.2020, Seite 1, Inland

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