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Kleckerweise Kino

In Hessen sind die ersten Kinos wieder offen, in Sachsen könnten heute die nächsten folgen, in Schleswig-Holstein in der kommenden Woche, in Nordrhein-Westfalen Ende Mai, in Berlin bleiben sie bis auf weiteres geschlossen ... Brachenverbände fordern eine bundesweit einheitliche Regelung. Das jetzige Klein-Klein sei »suboptimal«, erklärte Christian Bräuer von der AG Kino, die rund 370 Programmkinos vertritt, mit Blick auf das Verleihsystem. »Niemand bringt einen Film heraus, wenn man nur ein Drittel des Bundesgebiets bespielen kann«, sagte Bräuer. Auch der Hauptverband Deutscher Filmtheater (HDF Kino) fordert einen einheitlichen Start von den Länderministern und Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU). »Man braucht eine Planbarkeit«, sagte Vorstandsvorsitzende Christine Berg. Es gebe etwa in Hessen bei den Betreibern noch viele Fragen zum Hygienekonzept. In dem Land wurde die Möglichkeit, wieder zu öffnen, nach Einschätzung des Film- und Kinobüros Hessen zunächst nur von sehr wenigen Betreibern genutzt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 15.05.2020, Seite 10, Feuilleton

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