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Thyssen-Krupp-Manager müssen in Haft

Hamm. Rund zwölf Jahre nach einem Brand in einem Werk von Thyssen-Krupp in Turin, durch den sieben Menschen starben, müssen zwei ehemaliger Manager in der BRD in Haft. Das Oberlandesgericht Hamm hat Beschwerden von den in Italien Verurteilten verworfen, wie das Gericht am Dienstag mitteilte. Die beiden deutschen Staatsangehörigen, darunter der ehemalige Italien-Chef des Konzerns, müssen wegen fahrlässiger Tötung und fahrlässiger Brandstiftung für fünf Jahre ins Gefängnis. Das Feuer und eine Explosion ereigneten sich in dem Werk in Turin am 6. Dezember 2007. Neben den beiden Deutschen wurden vier italienische Manager verurteilt. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 05.02.2020, Seite 5, Inland

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