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Mitteilungen

Sabine Fuchs beschäftigt sich mit Österreichern, die – zum Teil jahrzehntelang – in der DDR lebten. 1989 waren es vermutlich um die 20.000. Bislang ist kaum etwas über diese Menschen bekannt; die Bekannteren werden »als Einzelfälle dargestellt, die zufällig oder aus politischer Verblendung in der DDR gelandet sind«. Tatsächlich aber, so Fuchs, waren die Hintergründe und Motivationen »erheblich komplizierter«. Manfred Mugrauer schreibt über den 1991 verstorbenen kommunistischen Schriftsteller Otto Horn. Den »Kampf um das Rax-Werk« in Wiener Neustadt in den Jahren 1963 bis 1966 schildert Erich Sameck: Die Arbeiter und Angestellten der Lokomotivfabrik »galten in den 1960er Jahren als die Hauptstörenfriede gegen die Bemühungen, die verstaatlichten Unternehmungen in Österreich zu zerschlagen«. (jW)

Mitteilungen der Alfred-­Klahr-Gesellschaft, Jg. 26/Nr. 4 (Dezember 2019), 40 Sei­ten, 1,50 Euro, Bezug: Alfred-Klahr-Gesellschaft, Drechslergasse 42, A-1140 Wien, E-Mail: klahr.­gesellschaft@aon.at

SoZ

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Die Sozialistische Zeitung nennt die klimapolitischen Ziele der EU einen »schlechten Witz« und weist darauf hin, dass die Grünen »zu jedem Kompromiss bereit« sind. Mehrere Beiträge beschäftigen sich mit der Frage, »was sich hinter der Bezeichnung Green New Deal so alles verbirgt«. Bernhard Knierim schreibt über die drohende »Privatisierung und Zerschlagung« der Berliner S-Bahn. Zwar erzwängen Vorgaben der EU die Ausschreibung, das Land Berlin habe sich aber unter Federführung der Verkehrsenatorin Regine Günther (Grüne) für einen besonders risikoreichen Weg entschieden: Das Netz wird in mehreren Teilen ausgeschrieben. Und bei Günther sei der Wille unverkennbar, »andere Betreiber als die DB AG zum Zuge kommen zu lassen«. Bernard Schmid berichtet über die Entwicklung der Protestbewegung in Frankreich. Inzwischen beteilige sich mit der rechtssozialdemokratischen CFDT, der christlichen CFTC und der »unpolitischen« UNSA auch der rechte Flügel der Gewerkschaftsbewegung an den Protesten gegen die »Reformen« Macrons. Diese Unterstützung sei, so Schmid, aber »zweischneidig«: Die CFDT-Spitze habe schon erklärt, sie sei gar nicht gegen die Rentenreform. (jW)

SoZ – Sozialistische Zeitung, Jg. 35/Nr. 1, 24 Seiten, 3,50 Euro, Bezug: Verein für solidarische Perspektiven e. V., Regentenstr. 57–59, 51063 Köln, E-Mail: ­redaktion@soz-verlag.de

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Erschienen in der Ausgabe vom 20.01.2020, Seite 15, Politisches Buch

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