Zum Inhalt der Seite

Verdi fordert Verbot von Leiharbeit

Leipzig. Die Delegierten des Verdi-Bundeskongresses haben am Mittwoch abend in Leipzig mit großer Mehrheit ein gesetzliches Verbot der Leiharbeit gefordert. 85,75 Prozent stimmten einer entsprechenden Änderung des Leitantrags zu. In der Ursprungsfassung waren lediglich gleiche Bezahlung und gleiche Arbeitsbedingungen für Leiharbeiter verlangt worden, nun soll »langfristig (…) auf eine Gesetzesänderung hingewirkt werden, die Leiharbeit abzuschaffen«. Noch bevor das Verbot in Kraft trete, fordert Verdi, dass die Kosten für Leiharbeit finanziell unattraktiver für Unternehmen sein müssten als die Einstellung von eigenem Personal. (jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.09.2019, Seite 2, Inland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!