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Tokio will radioaktives Wasser ins Meer leiten

Tokio. Acht Jahre nach der Reaktorkatastrophe in Fukushima erwägt der Energiekonzern Tokyo Electric Power (Tepco), radioaktiv verseuchtes Wasser aus dem zerstörten Kernkraftwerk in den Ozean zu leiten. Tepco habe bald keine Lagerkapazitäten mehr für das kontaminierte Wasser aus den Kühlrohren, mit dem das Schmelzen der Brennstoffkerne seit dem Tsunami im Jahr 2011 verhindert wird, erklärte Umweltminister Yoshiaki Harada am Dienstag. »Die einzige Möglichkeit wird sein, das Wasser ins Meer abzuleiten und zu verdünnen.« Die gesamte Regierung werde das diskutieren. (Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 11.09.2019, Seite 6, Ausland

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