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Antikommunismus

O Udo!

Angekommen ist der einst geniale Songtexter Udo Lindenberg schon lange im BRD-Betrieb, ebenso lang vergessen ist die Zeit, als er noch gerne vor Kommunisten spielte. Als bedürfe es noch eines Beweises, widmet das Museum der bildenden Künste in Leipzig (wo sonst?) seinem Wirken die Ausstellung »Zwischentöne« (bis zum 1. Dezember). Bei der Vorstellung der Schau am Mittwoch sagte Lindenberg, er habe immer gehofft, dass die »scheiß Mauer« fällt. Jetzt wissen wir wieder, wovor sie einen bewahrte. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 06.09.2019, Seite 10, Feuilleton

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