-
11.07.2019
- → Inland
Sportler bestreitet, »Reichsbürger« zu sein
München. Der frühere Assistenztrainer der Biathlon-Nationalmannschaft, Andreas Stitzl, streitet vor dem Verwaltungsgericht München um die Rückgabe seines Sportgewehrs. Die Behörden hatten dem 45jährigen die Waffenbesitzkarte und sein Biathlongewehr abgenommen, weil er verdächtigt wird, der »Reichsbürger«-Szene nahe zu stehen. Sein Anwalt weist die Vorwürfe zurück, wie er am Mittwoch erklärte. Dutzende mutmaßliche »Reichsbürger« in Bayern fordern vor Gericht ihre Waffen zurück. Am Verwaltungsgericht München sind nach Angaben eines Sprechers aktuell rund 70 entsprechende Klagen anhängig. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!