-
12.04.2019
- → Feuilleton
Unkorrekt
Trashfilmregisseur John Waters (72) soll beim diesjährigen Filmfestival Locarno den Ehrenleoparden erhalten. »Sein empörendes, unterhaltsames und freudvolles Werk ist ein Symbol der Freiheit, weit weg von der politischen Korrektheit, die heute herrscht«, sagte die neue künstlerische Leiterin Lili Hinstin. Sie freue sich darauf, Waters’ »unfassbare Arbeit« mit dem Publikum teilen zu dürfen. Zum Trash-Papst wurde Waters mit dem Schocker »Pink Flamingos« (1972). Berühmt ist eine Szene, in der der Transvestit Divine, ein Schulfreund, Hundekot verspeist. Die Auszeichnung soll dem Regisseur am 16. August überreicht werden. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!