-
04.04.2019
- → Feuilleton
Jugend vibriert
Der Astrid-Lindgren-Gedächtnispreis geht in diesem Jahr an den Belgier Bart Moeyaert (»Leander, Liselot und die Liebe«). Die Werke des flämischen Schriftstellers bewiesen, dass Bücher für Kinder und Jugendliche einen selbstverständlichen Platz in der Weltliteratur hätten, erklärte die Vorsitzende der Preisjury, Boel Westin, am Dienstag bei der Bekanntgabe in Stockholm. Die verdichtete und musikalische Sprache des 54jährigen vibriere nur so vor unterdrückten Gefühlen und unausgesprochenen Wünschen. Der mit fünf Millionen schwedischen Kronen (rund 480.000 Euro) am besten dotierte Kinder- und Jugendliteraturpreis der Welt erinnert an die 2002 verstorbene schwedische Kinderbuchautorin Astrid Lindgren. (dpa/jW)
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!
