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EU-Digitalsteuer abgelehnt

Brüssel. Ein deutsch-französischer Kompromissvorschlag für die Besteuerung von Onlinewerbeerlösen scheiterte am Widerstand einiger EU-Finanzminister am Dienstag in Brüssel. Es gebe fundamentale Bedenken, sagte Rumäniens Finanzminister Eugen Teodorovici. Auch Irland, Schweden und Dänemark stellen die Steuer in Frage. Deutschland und Frankreich haben versucht, eine Umsatzsteuer von drei Prozent auf online erzielte Werbeerlöse durchzusetzen. Die EU-Kommission hingegen hatte ursprünglich eine drei Prozent hohe Ertragssteuer für Digitalkonzerne mit einem weltweiten Jahresumsatz von mindestens 750 Millionen Euro vorgeschlagen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 13.03.2019, Seite 2, Inland

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