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Vier Vorschläge

Der Sozialwissenschaftler und Autor Klaus Gietinger, der Schauspieler Rolf Becker und der Historiker Karl Heinz Roth haben anlässlich des bevorstehenden 100. Jahrestages der Ermordung von Rosa Luxemburg und Karl Liebknecht der SPD und Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) vier »Vorschläge« unterbreitet. Bei einer Pressekonferenz erklärten Gietinger und Becker am Freitag in Berlin, es sei Zeit, dass sich die SPD zur Verantwortung für den Doppelmord und zur nachgewiesenen Verstrickung von Gustav Noske bekenne. Für Noskes »Massenmordbefehl« vom März 1919 und dessen Folgen solle sich die Partei entschuldigen. Eine Umbenennung der Friedrich-Ebert-Stiftung sei geboten. Die Verteidigungsministerin schließlich solle endlich für die Umbenennung jener Kasernen sorgen, die immer noch nach Offizieren der Wehrmacht bzw. des Kaiserreiches benannt seien. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 12.01.2019, Seite 10, Feuilleton

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