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Kurdischer Aktivist nicht abgeschoben

Eichstätt/Berlin. Die für Donnerstag morgen geplante Abschiebung eines kurdischen Aktivisten wurde nicht durchgeführt. Nach jW-Informationen wurde Ramazan A. nicht, wie zuerst angedacht, vom Flughafen Frankfurt am Main aus in die slowenische Hauptstadt Ljubljana ausgeflogen. Statt dessen befand A. sich bereits am Donnerstag nachmittag wieder in der Eichstätter Abschiebeanstalt, wo er zuletzt untergebracht war. Das Nürnberger »Bündnis für Frieden in Kurdistan« hatte bereits am Mittwoch in einem auf Facebook veröffentlichten Appell an die Fluggesellschaft gefordert, A. nicht auszufliegen, da er über Bulgarien am Ende den türkischen Behörden ausgeliefert worden wäre. Ihm drohten wegen seiner regierungskritischen Äußerungen Repression und eine langjährige Haftstrafe. (jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 26.10.2018, Seite 4, Inland

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