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Wohnbausubventionen werden zu teuer

Berlin. Die neue Steuersubvention für den Mietwohnungsbau wird einem Medienbericht zufolge die öffentlichen Haushalte deutlich stärker belasten als bisher erwartet. Sie führe bis 2028 bei Bund, Ländern und Kommunen zu Steuerausfällen von 3,9 Milliarden Euro, schreibt die Passauer Neue Presse (Dienstagausgabe) unter Berufung auf die Antwort des Bundesbauministeriums auf eine Anfrage der Fraktion von Die Linke im Bundestag.

In ihrem Referentenentwurf nenne die Bundesregierung nur die Einbußen bis 2022, die sich auf gut 400 Millionen Euro für alle Haushalte addieren. Die Regierung plant, mit einer befristeten Sonderabschreibung für Investoren den Mietwohnungsbau anzukurbeln. »Das Geld wäre für eine zielgerichtete Förderung des sozialen Wohnungsbaus besser eingesetzt«, sagte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende Caren Lay der Zeitung. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 10.10.2018, Seite 5, Inland

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