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Aus: Ausgabe vom 03.09.2018, Seite 11 / Feuilleton

Der Cellist bleibt

Ein Haus in der Düsseldorfer Altstadt, in dem die Familie des Komponisten Robert Schumann (1810–1856) einige Jahre lang wohnte, soll für 3,2 Millionen Euro saniert und zu einem Museum ausgebaut werden. Schumann hatte ab 1852 mit seiner Frau Clara und seinen sieben Kindern in dem Gebäude in der Bilker Straße gewohnt, bis zu seiner Einlieferung in eine Nervenheilanstalt bei Bonn. Ein Cellist, der seit Jahrzehnten in dem Schumann-Haus wohnt, wird auch nach der Sanierung seine Unterkunft im zweiten Stock behalten. (dpa/jW)

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