Aus: Ausgabe vom 03.09.2018, Seite 14 / Feuilleton

Nachschlag: Das ganze System

Mission Ozonloch | Sa., 21.45, Arte

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Fluorchlorkohlenwasserstoff galt einst als harmloses Treib- und Kühlmittel. Schließlich begriff sogar der erzreaktionäre US-Präsident Ronald Reagan die Gefahr, die von dem »Killergas« ausgeht ...

Angesichts des Klimawandels mit seinen verheerenden Folgen erinnert Arte daran, dass schon einmal und vor noch nicht langer Zeit eine Umweltkatastrophe abgewendet werden konnte: die Zerstörung der Ozonschicht. Ausgerechnet US-Präsident Ronald Reagan habe in den 1980ern »Führerschaft« bewiesen und das Montrealer Protokoll durchgesetzt, durch das die Produktion von Fluorchlorkohlenwasserstoffen (FCKW), die den Prozess in der Atmosphäre chemisch hervorriefen, unterbunden wurde. Schließlich sei der stramm rechte Republikaner, der seine Zeit gern an der frischen Luft auf seiner Ranch verbrachte, selbst von den Auswirkungen des Phänomens betroffen gewesen: Er war an Hautkrebs erkrankt. Heute sind die »Ozonlöcher« über den Polkappen nahezu verschwunden. Allerdings, wäre einzuwenden, wird es nicht ausreichen, eine Substanz auszutauschen, um die Erderwärmung aufzuhalten. Es müsste schon das ganze kapitalistische System, das auf Ausbeutung und Naturzerstörung beruht, ausgewechselt werden. (jt)


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