Zum Inhalt der Seite

Familie Pinochets bleibt reich

Santiago de Chile. Die Familie des ehemaligen chilenischen Diktators Augusto Pinochet kann einen Großteil ihres Vermögens behalten: Nach einem jahrelangen Rechtsstreit hat der Oberste Gerichtshof des südamerikanischen Landes am Freitag entschieden, dass der chilenische Staat von ursprünglich fast 4,9 Millionen US-Dollar (4,2 Millionen Euro) nur 1,6 Millionen Dollar beschlagnahmen darf. Dabei handelt es sich um Gelder, die von Pinochet, seinen Angehörigen und engen Mitarbeitern veruntreut worden sein sollen. (AFP/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 27.08.2018, Seite 7, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!