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Aus: Ausgabe vom 12.07.2018, Seite 5 / Inland

Betriebsratsmobbing bei »Weltbild«

Augsburg. Der Betriebsratsvorsitzende des Verlags- und Buchhandelsunternehmens Weltbild soll fristlos gekündigt werden. Das geht aus einer Presseerklärung der Verdi-Betriebsgruppe Weltbild von Mittwoch hervor. Der direkte Angriff auf die demokratisch gewählte Interessenvertretung sei ein weiterer Tiefpunkt in der Auseinandersetzung um die Sanierung des Unternehmens. Laut Verdi Augsburg unterzeichneten die anwesenden Beschäftigten nach einer Betriebsversammlung am Montag eine Unterstützungserklärung für ihren Betriebsratsvorsitzenden: »Finger weg von unserem gewählten Betriebsrat!« (jW)

Leserbriefe zu diesem Artikel:

  • Elgin Fischbach: Arbeitsgericht Als bisher treue Kundin und Verdi-Mitglied werde ich zukünftig bei Weltbild nichts mehr bestellen. Nun hilft dem betroffenen Gewerkschaftskollegen wohl – wenn überhaupt – nur noch der Gang vor das Arb...