Zum Inhalt der Seite

Mosambik: Dorfbewohner von Angreifern enthauptet

Maputo. Im Norden Mosambiks haben Unbekannte bei einem Überfall auf ein Dorf fünf Menschen getötet und Dutzende Häuser in Brand gesteckt. Zwei Opfer seien bis zur Unkenntlichkeit verbrannt, drei Menschen seien mit Macheten enthauptet worden, erklärte am Donnerstag der leitende Beamte des betroffenen Bezirks Quissanga, Bartolomeu Muibo. Die Behörden vermuten eine örtliche Gruppe radikaler Islamisten hinter den jüngsten Angriffen. Deren Ziele sind unklar. Innerhalb von zwei Wochen wurden in der Provinz Cabo Delgado unweit der Grenze zu Tansania bei ähnlichen Attacken bereits mehr als 20 Menschen getötet. (dpa/jW)

junge Welt

Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.

Bezahlmethoden:

Mit Absenden erklärst du dich mit der DSGVO-konformen Datenverarbeitung einverstanden

Erschienen in der Ausgabe vom 08.06.2018, Seite 2, Ausland

Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?

→ Teilen und weiterempfehlen
Solidarität jetzt!

Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.

In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.

Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!