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02.06.2018
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Ratingagentur stuft Deutsche Bank herab
Frankfurt am Main. Schon wieder schlechte Nachrichten für die Deutsche Bank: Nachdem erst am Donnerstag bekanntgeworden war, dass die US-amerikanische Zentralbank Fed das US-Geschäft des Kreditinstituts als »in schwierigem Zustand« eingestuft hat, senkte am Freitag die mächtige Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) ihre Bonitätsnote für das größte deutsche Geldhaus. Die Bewertung der Kreditwürdigkeit wurde um eine Stufe von »A-« auf »BBB+« herabgestuft. Dem Konzern drohen nun höhere Finanzierungskosten an den internationalen Kapitalmärkten. Für den neuen Vorstandsvorsitzenden Christian Sewing steht die Finanzstärke seines Hauses »auf Konzernebene außer Frage«, wie er in einem Brief an die Bankmitarbeiter klarstellte. »Wir werden beweisen, dass wir eine andere Bewertung an den Finanzmärkten verdient haben«, so der Manager. (Reuters/jW)
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