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Menschenhändler töten 15 Migranten in Libyen

Paris. Libysche Menschenhändler haben nach Angaben der Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen mindestens 15 aus Gefangenschaft fliehende Mi­granten erschossen. Dutzende weitere seien nahe der Stadt Bani Walid im Nordwesten des Landes verletzt worden, teilte die Organisation am Freitagabend mit. Mehr als 100 Menschen seien zuvor aus einem Geheimgefängnis ausgebrochen. Die Überlebenden stammten den Angaben zufolge hauptsächlich aus Eritrea, Äthiopien und Somalia und strebten Asyl in Europa an. Sie berichteten, bis zu drei Jahre lang gefangen gewesen zu sein. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 28.05.2018, Seite 2, Ausland

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