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Palästinenser reichen Klage gegen Israel ein

Den Haag. Die Palästinensische Autonomiebehörde hat beim Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag ein vollwertiges Ermittlungsverfahren wegen Menschenrechtsverletzungen durch Israel beantragt. Dabei geht es um den illegalen Siedlungsbau im Westjordanland und Ostjerusalem, die Zerstörung palästinensischer Häuser und das »rechtswidrige Töten von unbewaffneten palästinensischen Demonstranten«. Die Beweise seien »unüberwindbar«, erklärte der palästinensische Außenminister Riad Maliki am Dienstag. Die Ankläger hatten im Januar 2015 Vorermittlungen eingeleitet. Mit dem jetzigen Antrag erreicht das Verfahren den nächsten Schritt. (dpa/Reuters/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 23.05.2018, Seite 2, Ausland

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