Aus: Ausgabe vom 17.05.2018, Seite 5 / Inland

Daimler und Prevent weiter im Streit

Stuttgart. Der Schadenersatzstreit um die Lieferung von Sitzbezügen zwischen dem Zulieferer Prevent und dem Autobauer Daimler wird weiter vor Gericht ausgetragen. Ein vom Landgericht Stuttgart vorgeschlagener Vergleich kam innerhalb der gesetzten Frist nicht zustande, wie dessen Sprecher am Mittwoch sagte. Prevent hatte Schadenersatz von gut 40 Millionen Euro gefordert. Das Unternehmen hatte Daimler bis 2014 mit Sitzbezügen beliefert und wirft dem Autobauer vor, den entsprechenden Vertrag unrechtmäßig beendet zu haben, kurz nachdem neue Konditionen vereinbart worden waren. Daimler wiederum beschuldigt den Zulieferer, diese neuen Bedingungen mit der unrechtmäßigen Androhung eines Lieferstopps erzwungen zu haben. (dpa/jW)

Das junge Welt-Sommerabo

Lesen Sie drei Monate die gedruckte Ausgabe der Tageszeitung junge Welt! Das Abo kostet 62 Euro statt 115,20 Euro und endet automatisch, muss also nicht abbestellt werden. Dazu erhalten Sie das Buch »Marx to go« aus dem Verlag Neues Leben. Dieses Angebot ist nur bestellbar bis 24. September 2018.

Mehr aus: Inland
  • Opposition will klagen, Gewerkschaft der Polizei fürchtet Vertrauensverlust
  • G-20-Fahndung geht weiter: Polizei bittet Medien um Verwendung von Fotos mutmaßlicher Straftäter. Suche im Ausland in drei Stufen
    Kristian Stemmler
  • Umweltorganisation: 90 Prozent der Flüsse und Seen in der BRD in »beklagenswertem Zustand«
    Jana Frielinghaus
  • Angela Merkel lobt DGB-Chef Reiner Hoffmann. Dieser kündigt weitere Unterstützung der Regierungspolitik an
    Stefan Thiel
  • FDP plädiert für »liberales Bürgergeld«. Lob kommt aus der Wirtschaft
    Susan Bonath
  • Seit Monaten sitzt der G-20-Gegner Peike S. in Hamburg in Haft – trotz äußerst dürftiger Beweislage. Ein Gespräch mit Alexander Kienzle
    Kristian Stemmler