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Mindestens 13 Tote nach Anschlägen in Indonesien

Jakarta. Bei mutmaßlich islamistischen Anschlägen auf christliche Kirchen in Indonesien sind mindestens 13 Menschen getötet worden. Kurz vor Beginn der Sonntagsgottesdienste explodierten in der Großstadt Surabaya auf der Insel Java fast gleichzeitig in drei Kirchen Bomben. 40 Menschen wurden nach Angaben der Polizei verletzt. Es wird befürchtet, dass die Zahl der Opfer noch steigt. Indonesiens Geheimdienst vermutet, dass islamistische Terroristen hinter den Anschlägen stecken. Nach Angaben von Polizeichef Tito Karna­vian stammen alle Täter aus einer Familie. Beteiligt waren Vater, Mutter sowie vier ihrer Kinder. Mindestens zwei der Kinder waren minderjährig. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2018, Seite 2, Ausland

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