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Geringe Beteiligung an Wahlen im Irak

Bagdad. Nach der irakischen Parlamentswahl mit einer historisch niedrigen Wahlbeteiligung von 44,5 Prozent hat das Ringen um die künftige Regierung begonnen. Erste inoffizielle Ergebnisse sahen am Sonntag die Liste des schiitischen Regierungschefs Haider Al-Abadi vorn, die Liste des schiitischen Geistlichen Muktada Al-Sadr auf Platz zwei, wie die arabische Zeitung Al-Hayat meldete. Vorwürfe wurden laut, dass viele der Hunderttausenden Vertriebenen nicht an der Abstimmung teilnehmen konnten. Der säkulare schiitische Politiker Ijad Allawi forderte eine Wiederholung der Wahl. Andere irakische Politiker würdigten jedoch, dass es keine großen Zwischenfälle gegeben habe. Das Endergebnis der ersten Abstimmung nach dem offiziell verkündeten Sieg gegen die Dschihadistenmiliz soll nach Angaben der Wahlkommission am heutigen Montag vorliegen. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 14.05.2018, Seite 1, Ausland

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