-
23.04.2018
- → Feuilleton
Platz 51
Unter den 50 gefragtesten Malern auf dem Kunstmarkt befindet sich laut einer Studie gegenwärtig keine einzige Frau. Als erste Künstlerin steht die abstrakte Expressionistin Jo an Mitchell mit einem Auktionsumsatz von 31 Millionen Dollar (25,2 Millionen Euro) im vergangenen Jahr auf dem 51. Platz. Dies geht aus dem neuen Kunstindex des Manager-Magazins hervor, den der Ökonom Roman Kräussl ermittelt hat. »Frauen sind außen vor im Topsegment des Markts, in das 80 Prozent des Geldes fließen«, wurde Kräussl in einer Mitteilung vom Sonntag zitiert. Sie erzielten durchschnittlich nur halb so hohe Preise wie Männer für ihre Werke. (dpa/jW)
Unabhängiger Journalismus braucht deine Unterstützung.
Wie hat Ihnen dieser Artikel gefallen?
Durchschnittliche Bewertung: 0,0
Das Verwaltungsgericht Berlin hat entschieden und die Klage des Verlags 8. Mai abgewiesen. Die Bundesregierung darf die Tageszeitung junge Welt in ihren jahrlichen Verfassungsschutzberichten erwahnen und beobachten. Nun muss eine höhere Instanz entscheiden.
In unseren Augen ist das Urteil eine Einschränkung der Meinungs- und Pressefreiheit in der Bundesrepublik. Aber auch umgekehrt wird Bürgerinnen und Bürgern erschwert, sich aus verschiedenen Quellen frei zu informieren.
Genau das aber ist unser Ziel: Aufklärung mit gut gemachtem Journalismus. Sie können das unterstützen. Darum: junge Welt abonnieren für die Pressefreiheit!