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Zwei Tote, viele Verletzte nach Unruhen in Gaza

Gaza. Während Israels Regierung anlässlich der 70-Jahr-Feiern der Staatsgründung in Tel Aviv tagte, sind im Gazastreifen bei erneuten Zusammenstößen mit israelischen Soldaten zwei Palästinenser getötet worden. Die beiden seien an der Grenze durch Schüsse tödlich verletzt worden, teilte das palästinensische Gesundheitsministerium am Freitag mit. Mindestens 126 weitere Menschen seien verletzt worden. Bei Massenprotesten an der Grenze des Gazastreifens sind seit Ende März nunmehr 37 Palästinenser getötet und Hunderte durch Schüsse israelischer Soldaten verletzt worden. Anlass für die Kundgebungen beim »Marsch der Rückkehr« ist die »Nakba«. Die Palästinenser begehen den 15. Mai als Nakba-Tag, »Tag der Katastrophe«, weil 1948 rund 700.000 Palästinenser flohen oder vertrieben wurden. (dpa/jW)

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Erschienen in der Ausgabe vom 21.04.2018, Seite 1, Ausland

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