Aus: Ausgabe vom 21.04.2018, Seite 2 / Ausland

Bild: Joka Madruga/Agência PT

Irdischer Beistand

Leonardo Boff (79) wartete zwei Stunden lang vergeblich vor den Toren des Gefängnisses in Curitiba, der Hauptstadt des brasilianischen Bundesstaates Paraná. Am Donnerstag vormittag (Ortszeit) verweigerte die Justiz dem Theologen einen Besuch bei seinem dort seit dem 7. April in Einzelhaft einsitzenden langjährigen Freund, dem früheren Präsidenten, Luiz Inácio Lula da Silva. Boff ist ein Mitbegründer der Befreiungstheologie, deren Vertreter sich auf die Seite der Armen und Unterdrückten stellen. Nach der Absage besuchte er ein Protestcamp der Lula-Anhänger. (pst)

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